Digitalisierung in Brauereien – Was tun, um jetzt nicht den Anschluss im Markt zu verlieren?

Shownotes

Die Märkte werden schneller. Wie können Brauereien rechtzeitig mit ihren Produkten am POS sein? Welche Rolle dabei das Vertrauen zwischen der Beteiligten spielt und wie es gelingt es, die nötige Transparenz in die Geschäftsprozesse zu bringen – darüber diskutieren Dr. Lydia Junkersfeld, BRAUWELT, Christian Gradt und Dr. Michael Dino Eberhardt, Fa. Precogit aus Regensburg, heute mit Henning Meyer, Kontor-N GmbH & Co. KG, Bremen.

In „Bier & Bytes - Gespräche über die Brauerei der Zukunft“ diskutiert BRAUWELT-Chefredakteurin Dr. Lydia Junkersfeld mit Dr. Michael „Dino“ Eberhard und Christian Gradt von der Fa. PRECOGIT in Regensburg aktuelle Herausforderungen unserer Branche - immer mit dem Fokus auf das Thema Digitalisierung und Transformationsprozesse.

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00:00:05:

00:00:13: Hallo liebe Zuhörer!

00:00:15: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe von Bier und Beiz, Gespräche über die Brauerei der Zukunft.

00:00:21: Mein Name ist Lydia Junkersfeldt und ich bin die Chefredakteurin der Fachzeitschrift Brauwelt.

00:00:26: Ein herzliches Willkommen geht auch wieder an Michael Dino Eberhardt und Christian Grad von der Firma Precoge den Regenburg.

00:00:35: Darüber hinaus begrüße ich den Gast der heutigen Folge, Henning Meyer von der Contour N GmbH aus Rehmen.

00:00:43: Hallo Linia!

00:00:44: Hallo Dino!

00:00:45: Hallo Tristian!

00:00:47: Ja Henning unsere Zuhörer kennen dich ja noch nicht.

00:00:49: könntest du dich kurz vorstellen und in dem Zusammenhang auch erläutern was das ContourN ist?

00:00:55: denn das ist ja doch ein besonderes Konstrukt aus mehreren Unternehmen.

00:00:59: Stimmt ja.

00:01:00: vielen Dank auch erst mal für die Einladung.

00:01:02: ja Contourn privat geführte Unternehmensgruppe in der Kombination von eigentlich mehreren Prozessteilnehmern in der Getränkebranche.

00:01:11: Wir sagen, wir versuchen die gesamte Getränkenbranche und den Kreislauf komplett abzubilden.

00:01:17: Wir haben ein Getränkfach-Kurshandel im Bremen mit dem Liefergebiet in Bremen und Hamburg, die Firma Beckeröge.

00:01:22: Die haben einen sehr breit aufgestellten Dienstleister für Mehrwegsysteme, Mehrweggetränke, die Formalogie Pack, die sich auch sehr stark mit dem ganzen Thema Lehrgut beschäftigt.

00:01:31: Und last but not least, wir sind hier auch bei der Brauerei.

00:01:34: Wir haben eine Störtebecker-Braumann-Faktur im Nordosten angesiedelte Brauerei mit sehr viel breiter aufgestellten Brauspezialitäten.

00:01:41: Dankeschön!

00:01:42: Da können wir uns das jetzt ein bisschen besser vorstellen.

00:01:44: Ja, das Thema der heutigen Sendung heißt Digitalisierung in Brauvereinen.

00:01:50: Was tun um nicht den Anschluss im Markt zu verlieren?

00:01:54: Heißt es dass wir Gefahr laufen den Anschluß an dem Markt zu verlieren?

00:01:59: Ich glaube, da muss man differenzieren.

00:02:00: Ich glaube in unserem Branche ist es ja von sehr großen Konzernen zu differenzierend mit den kleinen mittelständischen Brauereilen.

00:02:08: Ich denke dass wir kleine Mittelständische und erzähle unser Unternehmen durchaus so sicherlich Schwierigkeiten haben diese Taktung oder diese Geschwindigkeit digitalisierung mitzugehen.

00:02:17: aber für mich jetzt immer die Frage was ist denn eigentlich Digitalisierung?

00:02:20: Und ich gucke für uns auf zwei Dimensionen.

00:02:23: einmal auf die Dimension der Digitalisierung bei uns im Hause.

00:02:26: Was kann ich bei uns im Hause verbessern durch verschiedenste Digitalisierungseffekte?

00:02:31: Und was kann ich in der Branche oder den gesamten Kette, dem Kreislauf eigentlich an Digitalisierungseffekten und damit Verbesserung erreichen.

00:02:38: Das ist wenn ich meine Historie angucke, ich habe inzwischen fast dreißig Jahre Erfahrung in der Getränkebranche, bin jetzt hier in vielen Bereichen unterwegs gewesen.

00:02:46: das ist schon immer mein Prägewesen, dass gesagt hab' ich versuche in der Branchenprozessverbesserung zu erreichen und da sind Digitalisierungsinstrumente natürlich ganz wertvoll

00:02:54: Ist aber aus meiner Erfahrung auch das was die größten Hürden, die größte Widerstande erfährt.

00:02:59: Also klassisch in Klischees zu denken runterzubrechen.

00:03:03: Die Deutschen können ihre Basisprozesse immer recht gut verbessern Aber dieses Geschäftsprozesse neu denken Das Groß.

00:03:10: zu digitalisieren fällt glaube ich im Allgemeinen schwer, aber auch gerade unser Branche passiert da relativ wenig.

00:03:16: oder wie siehst du das Henning?

00:03:18: Ich glaube tatsächlich ist es in unserer Branche doch eher eine große Schwierigkeit und zwar ist in den letzten Podcasts von euch auch drüber gesprochen worden über das Thema Kooperation, Kooperation zwischen den jeweiligen Marktteilnehmern.

00:03:29: Wie funktioniert die Zusammenarbeit?

00:03:31: Und da ist unsere Branche sicherlich noch etwas weit weg vom Ideal.

00:03:35: wenn ich ja an verschiedenen anderen Industriezweige wie die Automobilbranche denke, da ist eine so was für intensive Vernetzung auch von Informationsvernetzungen, davon sind wir sehr weit entfernt.

00:03:45: Da fehlt vielleicht manchmal das Vertrauen zwischen dem jeweiligem Prozessbadmann.

00:03:48: Dann gebe Aber jetzt hat man ja vielleicht die Möglichkeit, über entsprechende Digitalisierungsinstrumente dieses Vertrauen auch zu verbessern.

00:03:58: Bis dann die Datenräume sind, die letztes Mal auch der Professor aus Paderborn war, dass er da eine Bemühung letztendlich erwähnt hat und man vertrauenschaft den gemeinsamen Datenpools in gemeinsamen Datenschrukturen um dann Transparenz in die Geschäftsprozesse zu bringen und damit auch nicht wirklich eine Optimierung.

00:04:12: Da gebe ich dir recht Henning.

00:04:13: also auch aus meiner Sicht ist es so das sich der klassische deutsche Ingenieur sehr leicht tut bestehende Sachen zu verbessern, zu optimieren.

00:04:23: Aber gerade das Thema neue Geschäftsprozesse zu definieren mit den Werkzeugen der Digitalisierung auch in der ganzen Supply Chain Themen zu verbesseren fällt glaube ich vielen schwer.

00:04:37: aber besonders unser Branche ist nicht immer der einfachste Weg der da gegangen wird.

00:04:42: Das sind am Ende die zwei Dimensionen, die ich auch sehe.

00:04:46: Innerbetrieblich, glaube ich sind alle Brauereien sehr intensiv dabei.

00:04:50: Die Produktionsprozesse die Hersteller Prozesse, die logistischen Prozess in ihren Häusern oder in ihren Gruppen signifikant mit digitalen Instrumenten zu verbessern.

00:04:59: Da sind sie alle dabei da sind Sie bereit auch in Prozessverbesserung zu investieren und diese nutzen letztendlich eigentlich über Kosteneinsparungen letztendig auch so zeigen.

00:05:08: aber das Signifikante der zweite Dimension ist ab.

00:05:11: was passiert denn ab dem Brauertour wenn die Ware raus geht, wenn die Supply Chain genau die Duinand hast beginnt.

00:05:17: Wenn der Prozess zum Großhandel oder zum Zentralager, zum POS, zum Verbraucher und wieder zurückgeht?

00:05:23: und auch an den Bereich der Mehrweggetränke.

00:05:26: Hier sind wir noch weit, weit zurück hinter Branchen, die haben sicherlich schon mehr Instrumente einsetzen und mehr kooperative Instrumenten einsetzen.

00:05:34: Da ist das Vertrauen zwischen den Branchenpartnern einfach noch verbesserungsfähig.

00:05:38: Wie lässt sich das denn steigern?

00:05:40: Also wenn wir hören in anderen Branchen ist es durchaus weiter verbreitet, besser entwickelt.

00:05:45: Wie kann man das in unserer Branche steigeren?

00:05:48: Ich glaube Best Practices sind einfach Beispiele die funktionieren können und sie zeigen dass mit Vertrauen auch in den gemeinsamen Prozessen Vorsteile generiert werden können bisschen dazu natürlich dass es auch am POS sogar Erfolge sein könnten.

00:06:02: viele Hersteller haben wenig Transparenz über das was im POS passiert.

00:06:06: oder am PES passiert durch diese indirekte Disturbationskette, die Daten kommen sehr spät.

00:06:11: Wenn man hier eine Kooperation in der gesamten Kette hinkriegen würde könnte möglicherweise auch die Reaktion auf das veränderte Verbraucherverhalten möglicherweise schneller passieren und damit auch erfolgreich für alle Marktteilnehmer über ins Passieren.

00:06:23: Da gibt es für die Instrumente ob das dann die EDI, die Nachrichtenarten, die es heute schon gibt, die manchmal für Orders also für Aufträge täglich laufen aber für Absatzinformationen, Verkaufsinformationen werden überhaupt einmal im Monat laufen.

00:06:35: Das sind alles Prozesse, die bekannt sind.

00:06:37: Die aber eben an vielleicht gemeinsam Vertrauen und gemeinsame Initiativen manchmal noch ein bisschen scheitern.

00:06:43: Es schließt sich aber schon ein bisschen auch an das Thema von letztem Mal mit Daniel Bewerung an.

00:06:49: aus meiner Sicht sind die Datenräume in der Tat ein Mittel was dort eingesetzt werden können weil sie natürlich durch die geregelte Governance Wer kann welche Daten sehen?

00:06:59: Aus meiner Sicht eine Grundlage da verbilden können.

00:07:02: Ich glaube nicht dass jetzt einzige Werkzeug sind.

00:07:05: Ein Thema ist ja immer, dass auf technischer Basis arbeiten viele Baureien zusammen.

00:07:09: Es gibt Einkaufsgemeinschaften es gibt vieles aber gerade wenn's darum geht Absatzzahlen oder alles was auch nur darauf abdeuten könnte irgendwie zu teilen dann wird an vielen Stellen schon sehr schwierig.

00:07:20: da glaube ich fehlt das noch an den Grundlagen?

00:07:24: Es gibt ja Ansätze es gibt einen gemeinsamen Stammdatenpool den auch die Hersteller gemeinsam nicht mit unterstützen mit dem Get-Item von der Firma Gedat letztendlich eine herstellerinitiative In Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Betränkefakusshandel, da passiert etwas.

00:07:39: Da werden Grundlagen geschaffen damit solche Informationen auch fließen können.

00:07:43: aber wir sind natürlich in einem sehr breit aufgefehlten Markt.

00:07:46: gereden über sehr viele Brauereien Wir reden noch viel mehr Marken und reden über ganz viele Getränkfakushändler.

00:07:52: lediglich im Einzelhandeln und das ist manchmal nicht nur der Vorteil haben wir ja sehr stark olikopolistische Strukturen.

00:07:57: Das heißt da sind wir bei sehr wenigen Partnern die Kooperation dann manchmal nicht nur in Form von Datentransparenz und Datenaustausch definieren, sondern auch über andere Möglichkeiten natürlich weil sie letztendlich eine gewisse Macht haben.

00:08:12: Damit du in so einem Datenraum oder auch eine Transparenze schaffst musst ja auch eine Vergleichbarkeit schaffen.

00:08:19: für solche Vergleichbarkeiten ist aus meiner Sicht das Thema Standardisierung der Daten ein ganz wichtiger Aspekt.

00:08:27: Das heißt, wenn du sie dann irgendwo anonymisiert nebeneinanderlegst, dass du sie relativ zügig in irgendwelchen Reports der Sportsbranchen kennenzahlen und sonst irgendwo veröffentlichen kannst.

00:08:37: Und auch wenn du reinguckst, das so siehst, in welche Richtung sich der Markt oder Absatzkanäle oder sonst irgendwie verschieben oder bewegen?

00:08:47: Wir schaffen die Daten zu standardisieren und einheitlich zur Strukturierung haben wir unheimliche Möglichkeiten, diese Informationen und diesen Daten auszuwerten oder daraus zu lernen.

00:08:57: Und das ist ja das Entscheidende wenn du gestrukturierte und systematische Daten hast kannst du über die italienstrumente und ich will gar nicht dieses Zauberwort der KI letztendlich nennen aber über entsprechende Algorithmen kannst du diese Daten auswerten kannst daraus lernen und kannst daraus natürlich dann auch Prognosen abgeben.

00:09:13: Das ist natürlich das Spannende Wenn du das schaffst diese Daten letztendlichen vereinheitlich in einer bestimmten Literation und möglicherweise sehr, sehr Zeit nach der Verfügung zu stellen.

00:09:22: Dann können wir ganz andere Informationen für die Zukunft nicht generieren und unsere Planproduktionen und unsere Lieferketten natürlich viel besser sicherstellen.

00:09:30: Ja wenn ich da immer noch kurz kurz rein hängen gehabt habe aber diese Daten haben ja keinen Wert im Moment sonst wäre schon irgendwie jeder dabei oder?

00:09:39: Was bringt es mir denn, wenn ich jetzt diese Daten veröffentliche?

00:09:42: Da würde ich ja widersprechen.

00:09:44: Die Daten, wenn sie alle zusammen tun würden, das hätten sie einen Wert.

00:09:47: Kannst du ja wieder unser Beispiel, was schon oft genannt worden ist.

00:09:50: Das Projekt DERGGRIN, das der Lehrgutkreislauf ist.

00:09:52: Wenn wir es schaffen ganz viele Daten von ganz vielen Marktteilnehmer zusammenzuwerfen dann beginnt der Wert.

00:09:57: Der Wert jedes einzelnen Huls ist möglicherweise geringer

00:10:00: Stimm ich dir zu, Henning?

00:10:02: Der Mehrwert der Daten entsteht wenn wir viele Daten zusammenlegen.

00:10:06: Die Frage ist halt immer wo entsteht der Mehrwert?

00:10:09: für wen entsteht er mehr wert?

00:10:10: wer hat Nutzen davon?

00:10:11: wer hatten Aufwand damit?

00:10:13: daher auch so ein bisschen die frage was sind da die marktanforderungen?

00:10:17: was sind die use cases?

00:10:19: und wie kann es die branche schaffen dass es ja ein geben unternehmen ist das alle davon etwas haben und alle dazu beitragen?

00:10:27: und ja wie kann ich dieses ungleiche gewicht ausgleichen?

00:10:29: am ende

00:10:30: Ich glaube, dass wir alle gerade erleben das Verbrauch aufhalten.

00:10:34: Das Konsumverhalten von unseren Produkten, von unserem Bier und von unseren Braunspezialitäten.

00:10:39: Bier mischt getränken auch natürlich Alkohol reingetränkt im Augenblick sich am Markt signifikant verändert.

00:10:44: Wir gar nicht so schnell reagieren können wie sich das am Markt verändert.

00:10:49: Das lege ich einfach auch da zugrunde weil wir zu wenig Informationen und nicht rechtzeitig Informationen haben.

00:10:55: Durch diese verschiedensten Arten von Informationswegen, die der Verbraucher im Augenblick hat oder sich miteinander verbinden und miteinander kommuniziert, passieren im Getränkemarkt auch Dinge.

00:11:04: Da erfahren wir vier Wochen später davon, was es plötzlich an einem halb mit dem und dem getränkt gibt?

00:11:07: Oder das und das Getränkesplatz hier angesagt?

00:11:09: Wir laufen alle hinterher!

00:11:11: Und wir müssen... Einerseits gucken, dass wir schnell Informationen und gute Informationen über die Märkte haben.

00:11:16: Was passiert?

00:11:17: Auch vom Verbraucher?

00:11:18: vielleicht müssen uns auch direkt mit den Verbrauchern verlinken.

00:11:20: Bisschen dazu, das wir dann auf sich erstellen können, dass der Lieferkette ist schnottelist.

00:11:25: Dass wir Auto Stocks vermeiden können.

00:11:27: Das wir relativ schnell die Produkte nachziehen kann.

00:11:30: Ich glaube, dass so eine Informationsbündelung und eine Informierungsvernetzung innerhalb der Lieferkette oder innerhalb der Subni-Gent sind sicherlich sehr behilflich sein kann.

00:11:40: darauf zu reagieren kann nicht verhindern, dass ich unsere Biere sicherlich erst mal vier Wochen vorher einbraue.

00:11:44: Das brauche ich die vier Wochen brauchen aber danach kann ich eigentlich relativ schnell reagieren um den Verbraucher und damit natürlich auch die Supply Chain wieder entsprechend zu bedienen.

00:11:54: Mal einen Kunstwort zu bemühen jetzt an der Stelle Predictive Production.

00:11:57: Zum Beispiel?

00:11:58: Das wäre dann das Ziel, nicht nur Predictives Maintenance.

00:12:01: Darauf kann es hinauslaufen aus dem Vorkommenrecht Christian weil ich glaube, dass wir einen derart hybriden Verbraucher bekommen werden, der sehr schnell sich seinem Verbrauchenhalt halt so verändert.

00:12:11: Wir werden weiterhin Markentreue haben, aber wir werden unterschiedlichste Kategorien von Getränken sehen.

00:12:16: Die der Verbraucher nachführen.

00:12:17: Wir reden jetzt immer um die Kübe, die vielleicht zwanzig bis fünfzwanzig oder achtenzwanzigjährigen Notis, die werden ja ihren Verbrauchern erhalten nicht zu hundert Prozent fänden dann wenn sie dann ungefähr mal dreißig bis vierzig sind und deswegen glaube ich auch dass wir da als Hersteller anders reagieren müssen und das können wir nur, wenn wir ganz schnell und frühzeitig Informationen über diese Veränderungen machen.

00:12:35: Also das ist jetzt kein... Produktionsthema, wenn ich mir jetzt überlege.

00:12:38: Es ist kein brautechnisches Problem, sondern es ist tatsächlich für mich, wie komme ich mit diesen Produkten, die ich möglicherweise herstellen kann schnell und marktgerecht zum Verbraucher?

00:12:49: Der Brauer in mir... Ich glaube da gehts vielen so.

00:12:53: Spreit sich immer noch dagegen dass der Markt sowohl latil sein wird

00:12:58: der

00:12:59: Digitalisierer in mir weiß, dass es so kommen wird.

00:13:02: Also ich glaube die Märkte werden deutlich schneller werden und insofern wird das sicherlich ein Nutzen sein.

00:13:08: stimmig dir wiederum zu kann an der Stelle auch sowas wie der digitale Produktpast dann eine Rolle spielen.

00:13:13: Transparenz für den Verbraucher bieten aber auch einen Weg bieten.

00:13:18: nur das Film gesagt wir müssen die Konsumenten mit verlinken.

00:13:22: Dass man da die Rückinfos kriegt Kann sowas damit helfen?

00:13:26: Ich glaube, ja.

00:13:27: Die Frage ist, was ist das Entscheidungskriterium für den Verbraucher um in dem Regal links oder rechts reinzugreifen?

00:13:34: Und da sind die Informationen, die der Verbraucher für das übers Produkt bekommt, entscheidungsrelevant ganz sicher.

00:13:40: Einfach so ist der CO² ein Ausstoß möglicherweise auch an zukünftig.

00:13:43: aber es gibt ganz sicherlich noch viel mehr Informationen und die werden wir alle nicht auf CD-Cat drucken können oder an den Anderspreischild bappen können sondern dann wird auch wieder eine digitale Kommunikation auf Basis eines solchen Produktpasses für den verbrauchermöglichweise relevant und für alle Teile in der Suppleitche.

00:13:57: Ja, aber wenn du jetzt diesen Produkt passst zugrunde legst nach dem ESG dann hast du da immer die Verbrauchsdaten auch mit drauf.

00:14:06: also die CO²-Equivalente sind ja Pflichtangaben und es ist da nicht dann auch gefährlich wenn irgendwer in Freiburg ein Stördebäcker aufmacht?

00:14:16: Weil der sieht dann, dass das vielleicht ein paar Tonnen CO-Zwein mehr.

00:14:19: Es ist natürlich toll, dass er in Freiburg einen Städtebedeck aufmacht.

00:14:22: Das ist schon mal gut, aber macht er das auch ein zweites Mal?

00:14:25: Es wird eine Entscheidungsrelevanz haben.

00:14:28: Aber ich würde jetzt einfach die These wagen... Der reine Transport von Straß und nach Freiburg ist nicht das einzige Kriterium was sie den CO-zweih oder dem Weinfluss beinflusst.

00:14:37: Da gibt es doch andere Dinge!

00:14:39: Ich kann es dir ja nicht sagen, aber wir werden uns trotzdem demnach verwehren, dass der Verbraucher möglicherweise dies als Entscheidungsgrundlage nimmt nur es zu verstecken und nichts zu sagen, mit dem Verkauf nicht fördern.

00:14:50: Naja wenn ich mir das dann aber so anschaue da muss ich ja auch wissen wo was ist.

00:14:54: also das heißt ich muss ja ein vollständiges Tracking eigentlich auf Flasche- und Kiste haben.

00:15:00: Nicht nur auf irgendwie gebinde Menge Lieferung oder sonst irgendwo.

00:15:04: Das heißt die braucht eine gewisse Transparenz von dem wo mein Lehrgut sich gerade befindet, vom dem wo meine Kisten sich gerade befinden.

00:15:11: Am Ende ist es wichtig die Datentransparenz oder Kooperation zwischen den Partnern sprechen, dass wir über alle Bewegungen Produktbewegung voll gut wie sehr gut und über die Bestände in jeweiligen Stationen der Lieferkette eine Transparenze bekommen.

00:15:26: Und das ist für mich der Mehrwert, den solche Datenpools oder Datenräume generieren können, auf die dann auch ein bestimmter Zugriff möglich ist.

00:15:34: Und diesen Zugriffs kann man begänzen.

00:15:35: Man kann ja sagen wer darf auf welche Daten zugreifen?

00:15:38: Aber der entscheidende Punkt ist, dass diese Daten verfügbar sind für Partner, die in der Prozesskette beteiligt Und das ist natürlich ganz wichtig auch beim Thema Lehrgut, Lehrgurt-Rypschirurg.

00:15:46: Wir haben unglaublich viele Kisten und Flaschen die wir durch Deutschland fahren und haben aus nicht ausreichend Transparenz darüber wo diese Wege sind und wie diese Wegel letztendlich sammalogistisch und auch vom Zeitablauf geschritten werden.

00:15:58: Wie gesagt alle Daten die Wegung und Bestände betreffen.

00:16:02: Die Transparens kann uns dann nur helfen.

00:16:04: Was uns zurück führt zur Frage?

00:16:06: Wie motivieren wir alle Marktteilnehmer das aus zu tauschen?

00:16:10: Wie siehst du die gesetzlichen Rahmenbedingungen?

00:16:12: Dafür haben wir die Werkzeuge, die uns das erlauben.

00:16:15: Also technologisch mögen es Datenräume sein, rechtliche Rahmenbedigungen wie siehst Du's da?

00:16:22: Anspruchsvoll aber nicht unlösbar.

00:16:24: Natürlich gibt es Restriktionen was zu Datenhaltung, die Datenvorhaltung und die entsprechend auch Datensicherung für solche Daten sind.

00:16:32: Aber ich glaube dass ihr das schon in der Branche gezeigt habt, dass das möglich ist.

00:16:37: Es ist tatsächlich die Frage, wie motivieren wir alle Partner in der ganzen Kette.

00:16:41: Das ist die schwierigste Frage und ich hoffe dass wir diese Frage nicht nur mit Geld beantworten können sondern das wird dieser auch mit Geschäftsvorteilen und Prozessverteilen in allen Ebenen beantwortet.

00:16:52: Und dass wir uns vielleicht und das war ja eingangs des Satz auch versuchen in dieser Branche etwas so entsprechend modernisieren aber zu digitalisieren und zu verbinden sowie es andere Branchen vormachen.

00:17:06: Wer müsste denn jetzt den nächsten Schritt tun?

00:17:08: Sind das die Brauereien oder...?

00:17:10: Ja, ist es normalerweise frei wie dir vor und alle gehen einen Schritt zurück.

00:17:15: Es muss Beispiele geben, es muss Beispielkooperationen und Besser-Practice-Praktices geben, die immer wieder versucht werden und gibt auch nicht auf, selber jetzt noch nicht auf.

00:17:23: wenn der eine gescheitert ist dann gehe ich wieder am nächsten Tag an.

00:17:25: Das müssen Gespräche geführt werden mit Ideen entwickelt werden und da gibt es auch ganz viele kleinere oder größere Projekte wo Partner innerhalb der Branche miteinander reden und das versuchen.

00:17:34: Die Geschwindigkeit ist etwas, was ich vielleicht noch kritisiere.

00:17:37: Ich glaube es könnte schneller gehen.

00:17:38: Das sind das, was wir alle in unserer Branche wissen.

00:17:40: Da sind ja nicht die Älsten.

00:17:42: Vielleicht können wir einen Marathon gewinnen aber den Hundertmeterspenden werden wir mit der Braubranche nicht gewinnen.

00:17:47: Ich kann nicht sagen wer den ersten Schritt gehen muss.

00:17:50: Die generelle Bereitschaft muss da sein und dann geht es einfach wieder Beispiele zu schaffen.

00:17:54: Und ich kenne genug Beispielen wo wir uns auch mit Partnern zusammen tun dass vom Großhandelseitige so mit unseren Hersteller und Gastronomen zusammentun und Informationen austauschen Und einfach mal ganz schnell versuchen, diese Lege zu optimieren.

00:18:05: Bei einem Bankbier ist ein schönes Beispiel gerade in der Gastronomie wo Transparenz plötzlich zwischen allen drei Teilnehmern in dem Falle zu hundert Prozent da ist und es funktioniert und das auch nicht nur weil Geld gezahlt wird.

00:18:17: Aber ist nicht die Gefahr wenn es so viele kleine Initiativen gibt dass so viel parallel und unkoordiniert entsteht?

00:18:25: wäre nicht irgendwas größeres?

00:18:27: Wir haben's ja mit Beva Green probiert haben sie aber auch nur begrenzt geschafft.

00:18:32: Also das Projektziel erreicht, ja.

00:18:34: Aber es ist auch nicht der Riesenhebel und da gibt es sicherlich wieder viele kleine Themen.

00:18:39: aber muss nicht irgendwann irgendwer und ich weiß auch nicht wer das ganze zusammenbringen und sagen Das ist jetzt der Weg und den geben wir entlang.

00:18:49: Es gibt Standards für Artikelstammdaten, es gibt Ideen für Datenräume, aber es gibt mit der GDAT einen Verbund wo viele Markteilnehmer gebündelt sind die vielleicht auch ein potenzieller Betreiber eines Datenraums wären, weil auch das über die Frage wer betreibt.

00:19:04: So was dann?

00:19:05: Dass das Vertrauen da ist von anderen oder ist es nachher weiß nicht einen deutscher Brauerbund oder eine Verbande der Mineralberunde?

00:19:14: ich weiß es nicht.

00:19:15: wie kann man das dann aufstellen?

00:19:19: dass sie die kritische Masse hat das auch wirklich?

00:19:22: es zieht dass mehr Leute mitmachen mehr Firmen mehr Marken

00:19:26: Ja, wahrscheinlich auch unabhängig von der Größe.

00:19:28: Größere ebenso wie auch kleine und mittelständische quer über alle großen Ordnungen.

00:19:33: Ich glaube um.

00:19:35: wir reden ja eigentlich über das Thema Digitalisierung und diese Digitalisierungs findet im Augenblick ganz stark in jedem einzelnen Betriebsstaat.

00:19:40: Jeder konzentriert sich am Augenblick auf sein Haus, auf seine Prozesse und setzt da sehr viele digitalen Instrumente an.

00:19:47: Der Druck auch die Prozeste, die Geschäftsprozesse, ich sage immer hinter der Brauerei-Tour möglicherweise mit digitalen Initiativen zu verbessern, die Transparenz zu verbesseren ist noch nicht groß genug als dass dieser Hebel möglicherweise auch in einem größeres Feld von Herstellern und Großhändlern und Einzelhändler in einer Kooperation stattfindet.

00:20:07: Also es ist schon viel passiert.

00:20:09: Ich muss wirklich sagen ich bin ja ein bisschen länger schon dabei.

00:20:11: Es ist schon viele passiert gerade in der Kooperation zwischen Großhandel und Industrie aber wir sind noch lange nicht da.

00:20:17: wie das wir sagen wir tauschen täglich Informationen über Bestände, über Transaktionen oder solche Dinge aus.

00:20:22: Da gibt es einzelne Beispiele, aber die sind noch in den Kinderschuhen.

00:20:26: Nicht technisch in den Kinder schuhen sondern im Vertrauen.

00:20:29: Ja was kann man tun um dieses Vertrauen zu stärken?

00:20:32: Was sind Initiativen?

00:20:33: Was muss eine Brauerei und ein Getränkgefachmarkt oder Einzelhandel auch einen Großhandel tun um das Vertrauen gegenseitig aufzubauen?

00:20:42: Weil Vertrauen hat ja relativ viel mit menschlichen Emotionen zu tun, die dann irgendwie gegenseITich belauern und entsprechende Ängste ausräumen.

00:20:52: Welche Ängste gibt es denn da im Markt?

00:20:54: Immer ganz konkret, warum nehme ich jetzt einfach mal ein wirres Beispiel.

00:20:59: Darf ich nicht grob wissen an welchen POS wie viel Störte Beger verkauft wird?

00:21:05: eine schöne Frage kauf dadurch irgendjemand anders später?

00:21:08: Ich kann natürlich meine Marketing meiner ganzen Aktionen als Konkurrenz steuern aber will ich das?

00:21:14: schaffe ich das überhaupt?

00:21:15: dass sind so Dinge.

00:21:16: warum warum tue ich das eigentlich?

00:21:17: Warum mache ich's nicht transparent und sagt In Stralrund, in meinem Brauereimarkt wird hundert Prozent Städtebeker verkauft.

00:21:23: Ein schönes Beispiel.

00:21:25: Ich glaube und du hast es eigentlich schon wieder fast so ein bisschen mitformuliert.

00:21:28: Die Ängste sind da dass sich einzelne Daraus einen Vorteil an verkäuferischen oder einen marketingseitigen Vorteil kennebilden.

00:21:34: Deswegen ist das entscheidende auch, dass es halt nicht nur für ein oder zwei letztendlich dann transparent wird sondern für alle Transparenz.

00:21:40: Gemeinsam macht man das im Sinne der Branche, im Sinne dieser Getränke, in dem Sinne des Verbrauchernachfragen.

00:21:46: Es gibt ein schönes Beispiel.

00:21:47: Ich kenne eine größere Brauerei, die mit einem Getränkefach-Grußhändler aus Süddeutschland im Augenblick tagtäglich oder sogar noch regelmäßiger Bestände ihrer Produkte austauscht.

00:21:56: Ziel ist das die brauereiige Bestände beim Getränkenfach-Grusshandel automatisch auffüllt, falls es der Großhandel bei der Braurei gar nicht mehr bestellt, sondern dass die Bestände vom Hersteller in Lager des Getränkelfach-grußhandels gemanagt werden ist dafür sorgt, du hast keine Autostocks mehr.

00:22:10: Du kannst sofort reagieren wenn du siehst das sind höhere Nachfragen aus dem Handel oder aus der Gastronomie da, du kannst als Industriepartner sofort reagiert und dazu führen dass du vielleicht auch hier und da mal kleinere Liefermengen hast, kleinere Stop-Mengen, aber das kann die Hersteller dann für sich selber auch letztendlich obtenge Und es ist ein wahnsinniges Vertrauen was der Großhändler der IndustriePartner hier entgegen bringt.

00:22:29: Das kann ich in mehrere Stufen gehen.

00:22:31: Ich kenne von einem Projekt wo der Groß händler die Kessenswürste gehen wird seiner von ihm belieferten Gastronomien jetzt eigentlich einsehen kann und er kann genau sehen, zu welchen Zeiten geht da so welches Produkt möglicherweise intensiv weg.

00:22:43: Und der kann die Bestände sehen und möglichweise dann auch schnell dafür sorgen dass in der Gastronomie immer die Ware verfügbar ist um das nicht bei dreißig Grad die Gnade möglicherweise heute Abend leerlaufen und wenn dann möglicherweise heut nachmittag noch reagieren kann.

00:22:54: Das sind für mich Beispiele die es gibt, die auch funktionieren und dieses gilt auf ein einheitliche standardisierte Plattformen zu bringen um das möglicherweise allen zu gehen.

00:23:03: Dieses Vertrauen untereinander müssen alle letztendlich abhängigen weil dann kannst du digitale Instrumente Du kannst mittlerweile auch basis dieser Information viel, viele Dinge verbessern.

00:23:13: Ja Henning das waren doch ein paar positive Worte.

00:23:16: jetzt zum Schluss die dazu auffordern einfach mal in sich zu gehen nachzudenken.

00:23:21: was kann ich alles als Brauerei als Getränkefach Großhändler als Einzelhändlertun um eben dieses Vertrauen untereinander herzustellen?

00:23:30: und wir würden das sehr gerne mit euch weiter diskutieren.

00:23:33: neben unserem Podcast findet ihr auf der Homepage den kleinen Feedback-Kasten.

00:23:37: Da schreibt doch bitte alles rein, was euch gefallen hat und was ihr an Anregungen habt oder was ihr aus dieser Folge mitgenommen habt.

00:23:43: Darüber freuen wir uns ganz dolle!

00:23:45: Ja herzlichen Dank dann an die heutige Runde und natürlich auch an euch fürs Zuhören.

00:23:50: Tschüss Servus unter Wiedersehen bis zum nächsten Mal Alles Gute.

00:23:53: das wünschen Lydia Junkersfeld

00:23:55: Michael Ebert

00:23:56: Christian Grad

00:23:57: und Henning Meier.

00:23:58: vielen Dank.

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